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Startseite Geschichten Aus unserer Arbeit
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Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei ALLEN Helfern, Freunden und Gönnern des Vereins bedanken, die uns bisher so tatkräftig unterstützt haben.
Hier möchten wir noch einige Geschichten/Ereignisse veröffentlichen, welche uns sehr bewegt haben und dadurch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.
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Liebe Freunde,
ich bin der 3-4 Monate alte, kleine Max und möchte Ihnen meine Geschichte erzählen.
Erschrecken Sie nicht, wenn Sie mich in so einem erbärmlichen Zustand sehen, denn ich bin schon auf dem besten Weg, wieder gesund zu werden - und das kam so:
Ich wurde von einem Auto angefahren und am 22.02.11 hat mich jemand in diesem jämmerlichen Zustand vor die Tür eines bekannten Katzenliebhabers gelegt.
Dieser brachte mich sofort zum Tierarzt zum Röntgen. Meine Brüche waren aber so kompliziert, dass mich die Samtpfoten in eine Klinik bringen mussten, wo ich dann operiert wurde. Am 28.02.11 wurde ich wieder entlassen und darf bis zu meiner Genesung Mitte April an einem wunderbaren Platz bei den Samtpfoten Pflege und Zuwendung genießen. Dort besuchen mich täglich nette Menschen und wollen wissen, wie es mir geht. Meine Pflegemama stellt deshalb jede Woche ein Bild von mir auf die Homepage, so dass man sich dort auch nach meinem Befinden erkundigen kann.
So glücklich ich jetzt "dran" bin, habe ich doch noch zwei Wünsche oder besser Bitten:
Wer hilft mit einer Spende, so teure Operationen auch künftig möglich zu machen und solchen Unglückswürmern, wie mir, eine 2. Chance zu geben?
Und wer möchte so ein Häufchen Elend, wie ich es bis jetzt war, ein liebevolles Zuhause schenken?
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veröffentlicht am 12.03.2011
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Ich war beim Joggen, weit entfernt von den Dörfern, als plötzlich dieser Winzling aus dem Gebüsch sprang und trotzdem ich meinen Hund dabei hatte, der auch gleich auf ihn zulief, blieb er stehen und ließ sich hochnehmen. Ich bin dann heim, habe ihn entwurmt und entfloht, gebadet und dann habe ich gesehen, dass er am Hinterteil eine Miniwunde mit schlimmen Madenbefall hatte. Oh mein Gott, am liebsten wäre ich aus dem Fenster gesprungen, aber das hätte mir wenig genutzt, habe ich doch meinen Katzenraum im Keller. EKLIG !!!!!!!!!!! Ich musste ihn dann in einem "....was weiß ich wie das Mittel heißt" baden und alle Maden waren tot. Heute habe ich für den Notfall IMMER diese Tabletten zu Hause.
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Der kleine Kater 4 Tage später, Kostenpunkt ca. 10 Euro zum Überleben. Habe ihn dann nach Augsburg vermittelt, er heißt Gismo und ist trotzdem er so mickrig war, zu einem stattlichen Kater heran gewachsen. (Kurzbericht eines Samtpfoten-Mitgliedes)
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Der Kater lebte im Nachbardorf, war Bekannten zugelaufen, lebte im Hof 3 Monate lang - mit offenem Beinbruch, der zeitweise stark blutete, mit zertrümmerter, zerquetschter Vorderpfote, das Bein schleifte immer am Boden. Ich war froh, dass sie mich angerufen hatten, konnte (bin hier auf dem Land) aber nichts BÖSES sagen, sonst sagen die Leute hier:"Die brauchst du nicht anrufen, die beschimpft dich dann nur". Sie wollen schon immer eine Katze, aber nicht im Haus, haben kleine Kinder und alle Babykatzen werden sofort überfahren (OOOOhhhhhhhhhh). Der erwachsene Kater wollte bleiben, hatte ja offensichtlich schon böse Erfahrungen gemacht , aber ihn wollten sie nicht. Er ist schmusig, jetzt super gepflegt und rundum zufrieden. Ich habe dann später mal zu der Frau gesagt, als sie sich nach ihm erkundigte (immerhin): "Sei mir bitte nicht böse, aber wenn man diesen Kater nicht haben will, dann hat man auch echt keinen verdient."
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Nach der Amputation: Da er bis auf Parasiten und schmuddeligem Gesamteindruck, etc. in relativ gutem Zustand war, habe ich mich entschieden, obwohl ich eigentlich von sinnlosen Verstümmelungen nichts halte, ihm das Vorderbein amputieren zu lassen. Wenn er diesen Horror 3 Monate überstanden hat, dann hat er es echt verdient! Er ist ein lieber Schatz, leider sehr !!!!!!!!!!!!!! verfressen, was für einen dreibeinigen Kater nicht unbedingt von Vorteil ist *grins*. Ich gebe ihn nie wieder her!!!
(Kurzbericht eines Samtpfoten-Mitgliedes)
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Die Mieze hat keinen Besitzer, lebt seit Jahren in diesem Zustand. Die Hinterläufe und der Bauch ist kotverkrustet. Hatte sie am Dienstag 10 Minuten in der Badewanne, aber die Krusten lösten sich kaum. Habe sie kastrieren lassen, mehrmals im Jahr entwurmt und entfloht, Ohrmilben behandelt, so gut es ging. Sie lässt sich aber kaum anfassen. Ursache ihres Zustands waren riesige Zahnfleischtaschen, mit vereiterten, verfaulten Zähnen.
(Kurzbericht eines Samtpfoten-Mitgliedes)
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Herzlichen Dank an Herrn Streubel, der 2 Katzenhütten als Unterschlupf für wildlebende Streuner gebastelt hat.
Falls auch Sie etwas für uns basteln, schreinern, zimmern, töpfern, häkeln, nähen, malen, usw. möchten, können Sie sich jederzeit an uns wenden. Wir sind für jede neue Idee und Hilfe dankbar.
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Diese zwei kleinen Kätzchen sind bei netten Leuten mit Hunden unterkommen, die sonst auf einem Bauernhof keine Chance gehabt hätten. Die Hunde haben sich in kürzester Zeit an die beiden Miezen gewöhnt und betrachten sie schon als ihr Eigentum. Also, "von wegen wie Hund und Katz".
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Ich bin Lissi und wurde am Samstag, den 16.10.2010 auf der Umgehungsstraße in Nördlingen morgens um 2:00 Uhr kauernd gefunden. Eine nette junge Dame nahm mich mit und brachte mich zu den Samtpfoten. Dort wurde ich erstmal zum Tierarzt gebracht. Da ich starken Husten hatte, bekam ich gleich mal eine Spritze, damit es mir wieder besser geht. Meine neue Pflegemama war entsetzt, denn sie konnte jeden Knochen einzeln zählen, so abgemagert war ich. Jetzt liege ich unter einer roten Wärmlampe und es geht mir von Tag zu Tag besser. Übrigens, der TA sagt, ich bin schon im Zahnwechsel und somit bereits 3-4 Monate alt. Das sieht man mir aber noch lange nicht an, oder?
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Kurzer Brief von Helga Michael über Pirelli
Bei mir im Haus befindet sich eine Tierarztpraxis. Und bei solchen Fällen bekomme ich dann von Frau Dr. Seiler, der Tierärztin, einen Anruf, ob ich mal schauen könnte. Die Verletzung von diesem kleinen Kerl war schon ein paar Tage alt. Er lebte bei einer Waldwirtschaft mit sehr großem Parkplatz. Wahrscheinlich war er unter einer Radhaube eines Autos gesessen und dieses ist angefahren und er kam wohl unter den Reifen.
Die gesamte Haut mit Unterhautfettgewebe des halben Gesichtes war abgetrennt und am rechten Vorderfuß hatte er auch eine offene ca. 2 Cent große Wunde wo auch das Fell weg war. Beide Wunden waren stark infiziert, eitrig, nekrotisches Gewebe hing rundum und sie war mit Fliegenlarven übersät.
Wir beschlossen nach gründlicher Untersuchung ihm unbedingt eine Chance zu geben, da das rechte Auge Gott sei Dank nicht in Mitleidenschaft gezogen war. So legten wir ihn in eine leichte Narkose, trugen das tote Gewebe ab, spülten die vielen Fliegenlarven heraus, versorgten ihn mit Antibiotika und die Wunden mit einem antiseptischem Gel und ließen ihn wieder aufwachen. Er blieb noch 2 Tage stationär in der Praxis und dann nahm ich ihn mit nach oben in meine Wohnung. Es folgte dann natürlich täglich 2 x das Spülen der Wunden und Salbe, jeden Tag bekam er ein Schmerzmittel und jeden 2. Tag noch ein Antibiotika dazu gespritzt. So wuchsen die Wunden von Tag zu Tag mehr zusammen, er war wirklich ein sehr geduldiger Patient.
Nach jeder Behandlung bekam er eine leckere Belohnung in Form von Sheba oder etwas Kalbsleberwurst, die er sehr gerne mag.
Mittlerweile ist die Wunde am Fuß vollständig abgeheilt, die große Wunde im Gesicht ist etwa noch stecknadelkopfgroß offen. Nur durch das sich Zusammenziehen der Haut oberhalb des Auges ist nun dieses etwas nach oben gezogen und es hat einen leichten chinesischen Tatsch. Im Moment bekommt er keine Medikamente mehr. Er hat sich zu einem halbstarken Rabauken entwickelt und fegt hier durch mein Haus und meinen Garten. Er kennt schon die Katzenklappe und geht eifrig rein und raus, so wie es ihm gefällt. Ich habe noch einen kleinen blinden Kater in seinem Alter, das ist sein Freund fürs Leben und Spießgeselle. Die beiden kugeln und toben hier herum und sagen sich täglich: "Das Leben ist schön!!"
Herzliche Grüße
Helga Michael
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Mein Name ist Philip und ich habe mir zum edlen, schwarzen Fell einen weißen Kragen, weiße Handschuhe und ein weißes Bärtchen zugelegt, um meinem königlichen Namen alle Ehre zu machen! Im wirklichen Katzenleben allerdings war ich zunächst alles andere als ein Prinz: Ich wurde am 4. Juni 2010, mit sechs Wochen zu einer Pflegestelle bei den Samtpfoten gebracht. Dort brach nach 14 Tagen ein Herpesvirus im linken Auge aus. Spritzen und Heilsalben brachten keine Besserung. Da kam meine Pflegemama auf die Idee, eine homöopathische Behandlung zu versuchen. Die verordneten Kügelchen ließen die Schwellung zurück gehen, dafür bekam ich ein rotes Auge, das 2 Wochen später trübe wurde. Die Tierheilpraktikerin gab mir 3 Spritzen zum Zellaufbau und meinte, das Auge würde wieder ganz abheilen. Derzeit bekomme ich Augentropfen für Tiere und ein paar Kügelchen und fühle mich schon viel besser. Meine Pflegemama möchte meine Geschichte bekannt machen, so dass andere kranke Tiere auch nicht immer nur mit Antibiotika vollgepumpt werden. Sie sehen, es ist nie zu spät, man muss nur gute Ideen haben!
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Beide wurden in diesem jämmerlichen Zustand gefunden!
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Pedro
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Gismo
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Gismo hat es leider nicht geschafft. Der kleine Kater ist für immer eingeschlafen - er war zu geschwächt. Pedro konnte jedoch noch geholfen werden. Sein Zustand wird von Tag zu Tag besser:
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Diese Kätzchen waren mal 9 Geschwister und wurden aus einer sehr schlechten Haltung "befreit". Leider mussten 2 der Kleinen eingeschläfert werden, da sie ansonsten aufgrund der Geschwüre und Krankheiten qualvoll gestorben werden. 7 Babys konnten jedoch gerettet werden. Nun werden die kleinen Racker aufgepäppelt und sobald sie fit sind, an liebevolle Familien vermittelt.
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Hallo, mein Name ist Sam, bin ca. 2 Jahre und wurde bei den Samtpfoten im März 2009 abgegeben. Die brachten mich dann gleich zum Tierarzt, wo ich in einer mehrstündigen OP zuerst kastriert und dann noch mein Ohr operiert wurde. Ich hatte nämlich Ohrmilben und habe dann vor lauter kratzen, einen Abszess bekommen. Zum Schluß wurde mein Ohr an einen Schaumstoff angenäht und ich bekam einen Kragen, dass ich mich nicht mehr kratzen kann. Natürlich habe ich mir das blöde Ding gleich in der Nacht wieder ausgezogen. Ich, als stolzer Kater, kann doch nicht mit einem solchen unbequemen Kragen rumlaufen, oder? Leider nutzte das nichts, denn am nächsten Tag brachte mich meine "Pflegemutti" gleich wieder zum Tierarzt und ich bekam das scheußliche Teil wieder angelegt. 10 Tage musste ich damit rumlaufen, es war schrecklich, man kann sich nicht richtig putzen, nicht gescheit essen und auf`s Klo gehen ist auch nicht gerade lustig, vorallem, wenn man so ordentlich ist wie ich und sein Geschäft auch richtig zudecken will. Aber ich habe die 10 Tage gut rumgebracht. Dann kam mein großer Tag. Ich wurde in den Katzenkorb gesteckt und zum Tierarzt gebracht. Dort bekam ich eine Spritze und mir wurden die Fäden gezogen. Als ich aus meiner Narkose erwachte, merkte ich, dass ich immer noch den blöden Kragen anhatte. Leider musste ich ihn jetzt noch mal drei Tage dranlassen. Der Tierarzt meinte, "es ist nur zur Vorsoge", dass ich mich nicht kratze. Also Leute, jetzt warte ich halt nochmal drei Tage und hoffe, dass ich das blöde Ding bald runterbekomme? Es haben mich auch schon nette Leute gesehen, (sogar mit meinem Kragen und meiner Verletztung) und sie waren ganz begeistert von mir, da ich sooooo brav bin. Jetzt werde ich noch ein bißchen in der Pfelgestelle aufgepäppelt und werde dann in einer Woche zu meiner neuen Familie kommen. Ich freu mich schon. Gruß Sam
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Chinook ist eine Main Coon/xy-Mischung, die jedoch aussieht als sei sie eine reinrassige Main Coon Katze. Obwohl tätowiert und äußerst gepflegt, dachten die Besucher (Oma mit Enkel) sie sei ausgesetzt und die Kinder hatten Angst sie könnte unter die Räder kommen. Gedacht, getan. Sie wurde eingepackt und in ihr neues, "sicheres" zu Hause bei Schwäbisch Hall überführt. Dort war dann aber leider schon eine "alte" Katze die selbstverständlich ihr Revier verteidigte. Es wurde also etwas unruhig mit dem Neuzugang. Chinook hat bei diesem Stress das Fressen verweigert. Sie ist außerdem eine Freigängerkatze und durfte dort (aus Angst sie könne abhauen - dem Himmel sei Dank!!!) nicht die Wohnung verlassen. Das alles bedeutete natürlich massiven Stress für sie. Glücklicherweise bekam die ältere Dame ein schlechtes Gewissen und benachrichtigte das Tierheim in Nördlingen. Es könnte ja sein, daß sie ja doch kein Sträuner war und jemandem gehörte.
Nach drei Tagen Angst und Verzweiflung sie könnte irgendwo eingesperrt sein und jämmerlich erfrieren, erfuhr ich im Tierheim von ihrem Schicksal. Sie war zuvor noch nie weg gewesen. Entgegen anderer Katzen ist die ein Tagstreuner und abends froh zu Hause zu sein. Es war also unvorstellbar, daß sie einfach mal ein paar Tage nicht nach Hause kam. Noch dazu bei Minus-Graden und Schneefall. Nach dem Telefonat stieg ich umgehend ins Auto und holte sie dort ab. Zu Hause angekommen hat sie sofort einen fetten Napf Futter verschlungen und machte sich seelig lang auf dem Sofa. Ich bin überglücklich sie wieder zu haben. Ihr scheint es genauso zu gehen.
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Es wird uns immer ein Rätsel bleiben, wie erwachsene Menschen so etwas tun können. Aber zum Glück gibt es doch noch Tierfreunde. Die Einen, welche sie gerettet haben und die Anderen, bei denen sie ein neues Zuhause gefunden haben.
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Unsere Mutter wurde am Freitag, 31.07.09 überfahren und wir wurden schreiend vor Hunger nach 2 Tagen endlich aus einer Scheune gerettet. Die Besitzer dieser Scheune hatten Tag und Nacht einfach weggehört und sogar die Fenster geschlossen, damit man uns nicht mehr hört. Doch nette Nachbarn hatten Mitleid mit uns und brachten uns zu den Samtpfoten. Dort werden wir nun liebevoll aufgepäppelt und mit Katzenersatzmilch versorgt. Wenn wir in ein paar Wochen groß und stark sind (im Moment sind wir erst 2-3 Wochen alt), suchen wir dann natürlich ein schönes Zuhause.
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eingestellt am 05.08.2009
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Es ist wirklich kaum zu glauben, aber dank liebevoller Pflege und Fürsorge unserer Mithelfer hat sich dieser Kater wunderbar entwickelt. Dies bestätigt uns immer wieder, dass man diese armen Geschöpfe nicht aufgeben darf, auch wenn es noch so aussichtslos ist und bekräftigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg mit unserer Arbeit sind.
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vorher (Mitte Mai 2009)
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und ca. 6 Wochen später (Anfang Juli)
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Hallo, ich heisse Luna und bin ca. 4 Jahre alt. Ich bin zwar noch etwas ängstlich, aber ich bin mir sicher, dass ich bei lieben Menschen, die sich etwas um mich kümmern, ganz schnell "auftaue". Wer kann mir etwas Geduld entgegenbringen und ein neues Zuhause schenken?
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eingestellt am 04.06.2009
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Luna wurde am 19.06.2009 vermittelt. Wir hätten nie gedacht, dass wir Luna so schnell vermitteln könnten, da sie sehr ängstlich und scheu ist. Doch die neue Besitzerin hat bewiesen, dass es doch noch Menschen mit sehr großem Herz gibt und zusätzlich noch zu ihrer spärlichen Rente 70,00 EURO gespendet. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
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Hier noch eine kurze Geschichte zu Luna bzw. Julchen
Mein Name ist Julchen
Eigentlich heiße ich ja „Luna!“ Meine Vorbesitzer haben mich so getauft. Das bisherige Leben war ein Katzenjammer. Aber - „Samtpfoten sei Dank!“ Der Verein in Nörd- lingen betreut mich und andere arme Miezen. Der Verein Samtpfoten hat meinen Kumpel Paulchen und mich sowie andere Stubentiger wegen Überbevölkerung aus einer Wohnung befreit und uns liebevoll bei sich aufgenommen. Wir hatten sogar ein eigenes Zimmer und zum Zeitvertreib Spielsachen, die jedes Katzenherz erfreut. Mein Stammplatz war ein breites Fensterbrett auf dem ich es mir in einem Weidenkörbchen gemütlich machte. Eines Tages - plötzlich ging die Tür auf, eine fremde Menschenfrau kam auf mich zu und schaute neugierig in mein Körbchen. Mit leiser Stimme sagte sie: “Du bist aber ein ma- geres Geschöpf und Angst hast du wohl auch!“ Das hat sie wohl gut erkannt. Ich hatte ein mul- miges Gefühl und wie immer, in Gefahren- situationen, setzte ich den Katzen- Hut auf. Ein Ohr rechts, das andere links, fest zu beiden Seiten angelegt. Die Menschenfrau bot mir einen Leckerbissen an. Eigentlich traue ich keinem Menschen, aber die Frau war mir nicht ganz unsympathisch. Ich verspeiste mit Genuss das Leckerli. Wegen Paulchen war der Mensch zu den Samt- pfoten gekommen um ihn mit nach Hause zu nehmen. Die Menschenfrau sagte zu meiner Pflegerin: „Luna ist so scheu, diese Katze wird schwer zu vermitteln sein. Paulchen findet sicher schneller ein neues Zuhause. So entschied sich die Frau für mich. Nach einem kurzen Gerangel landete ich in einem Katzenkorb und man trug mich zu einer großen Blechkiste auf vier Rädern. Und schon rollten wir los. Ich verkroch mich in den äußersten Winkel des Transportkäfigs und ergab mich in mein vermeint- liches Schicksal. Die Fahrt dauerte nicht lange und irgendwann hielt dieser komische Blechkasten. Der Mensch trug mich in eine Wohnung, und befreite mich aus meinem Gefängnis. Ein großer blonder Menschenkater begutachtete mich und sagte mit tiefer Bassstimme zu der Menschenfrau: „Was ist das für eine mickrige kleine Maus! Luna passt nicht zu dieser halben Portion“. Das fand ich ganz schön unverschämt. Der Mensch gab mir den Namen Julchen. Ich schaute mich kurz in meiner neuen Umgebung um, suchte den bestmöglichen Fluchtweg und verschwand unter einem Bett. Da lebte ich drei Wochen. Nachts kam ich des Öfteren hervor, erkundete, wenn alle schliefen, mein neues zuhause. Plötzlich vernahm ich einen Katzen- geruch. Wohnte hier etwa noch eine Katze? Damit hier keine Missverstände entstanden, begann ich mein Revier zu markieren und pinkelte in die verschie- densten Ecken. So, wie ich es immer tat um meinen Revieranspruch anzumelden. An einem Morgen verließ ich mein Versteck und sah zum ersten Mal einen riesigen Kater, der mich misstrauisch be- äugte und anfauchte. Ich war von diesem Prachtkerl so begeistert und dachte, jetzt oder nie. Ich schmuste ihn an und begrüßte ihn stürmisch. Da biss er mir in den Nacken, und hob die Pfote. Da wusste ich, dass ich besser die Fliege mache. Auch mit meinen menschlichen Mitbewohnern hatte ich bald Ärger. Ich pinkelte regelmäßig unter das Bett. Genau auf eine Box, in dieser lagerte die Winterkleidung meiner Menschenfrau. Ein affengeiler Geruch, wie ich fand. Die Frau sah das allerdings anders, schimpfte heftig mit mir und gab mir den Namen „Pissnelke“ Jeden Tag stellte mir mein Mensch ein ordentliches Katzen- menü zusammen. Das verschmähte ich. Am liebsten schlab- berte ich Eigelb und Katzenmilch und mit Genuss vertilgte ich rohes Putenfleisch. Allmählich freundete ich mich mit Kater „Fritzi“ an. Von Tag zu Tag fand ich ihn so richtig „katzan“. Menschlich gesprochen, „sympathisch“. Neben einigen kleinen Miss- geschicken habe ich gelernt, ein Katzenklo zu benutzen. Zischende Töne meines Menschen deuteten mir an, dass nicht jedes Möbelstück zur Schärfung meiner Krallen geeignet und eine Toilettenschüssel kein Trinkgefäß sind. Je nach meiner Katzenlaune lasse ich eine menschliche Berührung zu. Wenn ich ganz gut drauf bin schmeiße ich mich auf den Rücken, schnurre und genieße das Kraulen. Kommt Fritzi von seiner nächtlichen Tour nach Hause, bin ich hoch erfreut und schmuse ihn nieder. Dann verzieht er sein Katzengesicht, schleckt mein Köpfchen und wenn ich Pech habe, bekomme ich eine Backpfeife. Irgendwann, werde ich Fritzi auf seinen Streifzügen begleiten und wir werden im Team auf Mäusefang gehen. Heute bin ich mutig und mit erhobenen Schwanz zum ersten Mal auf die Terrasse stolziert. Eigentlich bin ich schon recht zufrieden und ein wenig glücklich; wenn da nicht meine Krankheiten wären! Fürsorglich hat mich mein Mensch zum Tierarzt ge- bracht. Der Katzendoktor hat einen Schnupfen, eine chronische Lungenentzündung und eine Nierenin- suffizienz festgestellt. Der Sadist hat mich mit langen Nadeln gepiekst. Nun soll ich nur noch Diät essen. Das stinkt mir gewaltig und ich lehne diesen Fraß strikt ab. Die Behandlungen müssen mehrmals jährlich wiederholt werden. Das ist für meinen Menschen, der mich sehr gerne behalten möchte, auf die Dauer zu kostspielig. Er hat nur eine kleine Rente. Außer mir gibt es noch viele Leidens- genossen aus meiner vorherigen Wohnung, die alle dieselben Symptome aufweisen. Nun meine Bitte, liebe Menschen! Wenn euch meine Katzenstory gefallen und berührt hat und sie uns unterstützen wollen oder eine Patenschaft eingehen möchten, fände ich das ganz toll. Der Verein Samtpfoten und alle Miezen freuen sich über jeden Menschen der hilft.
Herzlich ihr Julchen
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Leider ist Julchen nun verstorben und spielt mit ihren Freunden bei der Regenbogenbrücke.
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