Wir möchten uns ganz, ganz herzlich bei ALLEN Helfern, Freunden und Gönnern des Vereins bedanken, die uns bisher so tatkräftig unterstützt haben.

Hier möchten wir noch einige Geschichten/Ereignisse veröffentlichen, welche uns sehr bewegt haben und dadurch einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

 

"Bringen Sie die ja nicht mehr zurück", mit diesem Satz wurden uns am Freitag diese drei Babys mit ihrer Mutter übergeben.

Doch fangen wir von vorne an. Im Frühjahr meldete sich eine Frau bei den Samtpfoten, sie habe Katzenjunge und würde diese gerne vermitteln. Natürlich haben wir unsere Hilfe angeboten und die Frau gebeten uns die Kätzchen und die Mutter zu bringen. Box und Falle wurden zur Verfügung gestellt aber lange ist nichts passiert.
Die Mutter, eine zutrauliche Bauernhofkatze hatte drei Junge geboren, die, wie leider meistens der Fall, krank und verrotzt waren. Nach mehreren Telefonaten und Besuchen unserer ehrenamtlichen Helfern haben sich die "Besitzer" endlich dazu entschieden, etwas unter die Arme zu greifen.
So fand das erste Junge, ein Kater, den Weg in die Pflegestelle. Sein Auge war durch die schwere Schnupfenerkrankung völlig zerstört und leider nicht mehr zu retten, es musste herausoperiert werden. Weiterhin haben wir immer wieder darauf gedrängt uns doch die Mutter zu bringen oder zumindest kastrieren zu lassen. Der Termin beim Tierarzt war bereits vereinbart.
Wieder hat sich lange Zeit nichts getan und nur durch das hartnäckige nachhaken kam dann ans Licht, dass die Mutter bereits wieder Junge geboren hatte. Man wüsste nicht wieviel es sind, mal 3 mal 5 mal 8.
Und dann kam wie es kommen musste, am späten Freitag Abend wurden uns 2 völlig dehydrierte, verschnupfte und von Parasiten übersäte Babys gebracht. Die Mutter war diesmal dabei, mit dick aufgeblähten Bauch und Schnupfen. Die kleine Familie wurde sofort zum Tierarzt gebracht und erstversorgt. Auf bitten und drängen haben wir die Leute gebeten nach den anderen Babys zu suchen, denn angeblich sollen es ja bis zu 8 gewesen sein. Eine halbe Stunde später wurde dann noch ein drittes Baby gebracht mit den Worten "bringen Sie die ja nicht mehr zurück".

Wir sind bis heute noch geschockt über so ein Verhalten. Warum musste das wieder passieren? Die Kastration hätte es so einfach verhindern können. Was ist mit diesen Menschen nur los? Sie hätten keinen Finger krumm machen müssen nur zweimal zum Tierarzt fahren. Die Kosten für die Kastration wären übernommen worden.

Die Kleinen sind leider in einem sehr schlechten Zustand. Die Augen sind völlig vereitert. Ob sie noch zu retten sind, wissen wir nicht. Die Mama ist selbst krank und kümmert sich zur Zeit nicht um die Kleinen wie es sein sollte. Darum werden sie nun auf der Pflegestelle rund um die Uhr versorgt. Alles ehrenamtlich versteht sich. Füttern, Augen auswaschen, Medikamente geben, sauber machen... Tag und Nacht.

Solche Situationen haben wir leider in letzter Zeit oft. Wir bieten meistens, wenn es uns personell und finanziell möglich ist unsere Hilfe an. Bedingung ist einzig und allein, dass wir Unterstützung brauchen, denn alle unsere Helfer sind ehrenamtlich unterwegs. Das bedeutet, wir haben Jobs, Familien, eigene Tiere um die wir uns kümmern und der ein oder andere hat sogar noch ein Hobby nebenbei. Oder ist es doch zu viel verlangt?

Drückt bitte der kleinen Familie die Daumen. Wir geben alles damit sie es schaffen. Was aus den anderen Babys wurde, können wir nur erahnen....

 

Update 16.09.2019:
Leider mussten wir gestern ein Junges aufgrund einer massiven Lungenentzündung einschläfern lassen. Und heute ist nochmal ein kleines Baby dazu gekommen.

Kätzchen Kätzchen Kätzchen  


 

Diese beiden kleinen Jungs im Alter von ca. 7 - 8 Wochen wurden auf der Straße schreiend nach der Mutter gefunden.
Sie wurden sofort zum Tierarzt gebracht, bei dem sie auch gleich versorgt wurden. Danach kamen sie dann in eine unserer Pflegestellen.
Nach intensiver Pflege konnte bei beiden Kätzchen je ein Auge gerettet werden.
Sie hatten ein Anfangsgewicht von 270 und 345 Gramm. Jetzt haben die kleinen Schmuser bereits 790 und 860 Gramm.
Beide suchen in ca. 3 Wochen ein neues Zuhause.

Leo & Kai Leo & Kai Leo Kai
Kai      


 

Klausi ist ein echter Kämpfer und Lebenskünstler.
Aber von vorne: Wir erhielten vor einigen Tagen einen Anruf, dass seit ca. 4 Tagen eine Katze an einer Hauswand in einer Kellermulde liegt und nicht mehr geht.
Als wir dort ankamen, sahen wir schon, dass mit dem Katerchen (wie wir dann feststellten) etwas nicht stimmen kann. Die Kellermulde war nur ca. 15 cm tief und ein fremder, scheuer Kater würde sofort die Flucht ergreifen.
Also versuchten wir das Kerlchen vorsichtig aus der Mulde in eine Transportbox zu legen, was allerdings gar nicht so einfach war, da sich Klausi (so haben wir ihn genannt) sehr gewehrt hat. Er fauchte, kratzte und biss um sein Leben.
Beim Tierarzt stellte sich dann heraus, dass er einen Beckenbruch und einen Schwanzabriss am Kreuzbein hat. Außerdem konnten seine beiden Hinterfüsse nicht komplett gestreckt werden.
Der Bruch muss auch schon einige Zeit zurückliegen. Klausi musste daher wahrscheinlich unheimliche Schmerzen haben. Verständlich, dass er so aggressiv reagierte, als wir ihn in die Box legen wollten.
Außerdem war er abgemagert bis auf die Knochen. Ein Wunder, dass er in der eisigen Kälte überhaupt so lange überlebt hat.
Mittlerweile ist Klausi nun operiert und kastriert. Außerdem wurde sein Schwanz auf ca. 2 cm gekürzt.
Nun muss das arme Kerlchen ca. 8 Wochen in einer Box bleiben, damit alles gut verheilt.

Auch hier sind wir für jede finanzielle Unterstützung dankbar, damit wir auch weiterhin Katzen wie Klausi helfen können.

Spendenkonto:
IBAN: DE97 7225 0000 0000 3899 40
BIC: BYLADEM1NLG
Bank: Sparkasse Nördlingen
Verwendungszweck: Klausi

Sobald es Klausi wieder richtig gut geht, suchen wir für ihn auch ein liebevolles Zuhause bei tierlieben Menschen.

Klausi Klausi Klausi  

Update 14.02.2019:

Mittlerweile wurden seine Fäden gezogen und seine Verletzungen sind gut verheilt. Auch kann er schon etwas seinen Fuß benutzen. Aus dem kleinen Wildfang ist außerdem schon ein kleiner Schmuser geworden.

Klausi Klausi Klausi Klausi


 

Liebe Samtpfotenmitglieder und Katzenfreunde,

wir wünschen Ihnen ein friedliches, schönes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr.
Wir danken allen, die uns in vielfältiger Weise unterstützen und können eine von Annemarie Fritsch erlebte Weihnachtsgeschichte erzählen:

"Ich war heute mit Kater Poldi, der auch auf unserem Kalender abgebildet ist, beim Tierarzt.

Er hat eine chronische Zahnfleischentzündung und brauchte wieder mal eine Kortisonspritze, damit er ohne Schmerzen fressen kann.
Ich saß im Warteraum.
Da saß auch eine Frau, die ihren Hund vom Kastrieren abholte.
Wir kamen ins Gespräch und ich erzählte ihr die Geschichte von Poldi und das ich 11 weitere Katzen von den Samtpfoten habe, wovon die meisten alt, krank und behindert sind.

Dann wurde die Frau aufgerufen. Sie holte ihren Hund ab und ging.
Dann kam ich dran.
Poldi wurde untersucht und er bekam seine Spritze.
Als ich die Rechnung bezahlen wollte, sagte mir die Tierärztin, dass die Dame vor mir meine Rechnung bezahlt hätte.

Ich war total platt und habe mich natürlich riesig gefreut.
Nicht nur wegen der bezahlten Rechnung, sondern auch, weil es noch Menschen gibt, die ein Herz für Tiere haben.

Sollte diese Frau das lesen, möchte ich mich tausendmal bei ihr bedanken.

Es war für mich ein wunderbares Weihnachtsgeschenk."

 

Hallo, mein Name ist Lucky und ich lebe auf einem Pferdehof, da ich keine richtigen Besitzer habe.
Leider wurde ich von einem Pferd getreten und meine beiden hinteren Beinchen sind dadurch gebrochen. Aber ich bin doch erst ein halbes Jahr alt und möchte leben.
Die Besitzerin des Pferdehofes und die Samtpfoten haben sich um mich gekümmert und ich wurde operiert. Leider ist das sehr, sehr teuer.
Bitte helft mir und spendet. Ich freue mich auch über jede kleine Spende unter dem Kennwort Lucky.

Spendenkonto:
IBAN: DE97 7225 0000 0000 3899 40
BIC: BYLADEM1NLG
Bank: Sparkasse Nördlingen
Verwendungszweck: Lucky

Lucky Lucky Lucky Lucky
Lucky Lucky Lucky Lucky
Lucky Lucky Lucky Lucky


 

Es muss nicht immer ein schlimmer Unfall sein....
Moni ist eine kleine, liebenswerte Katzendame bei der eine Futterunverträglichkeit festgestellt wurde.
Mit großem Einsatz der Pflegestelle und des Tierarztes ist Moni nun auf dem Weg der Besserung.

Moni

Moni

Moni

Moni

Moni Moni    

Update 12.12.2018:

Anbei aktuelle Fotos von Moni.
Ihr Hals ist wunderschön verheilt. Sie hat mit ihrem Bruder damals ein wunderschönes Zuhause bekommen.

Moni Moni Moni Moni


 

Ausgesetzt, alleine und immerwährend auf der Suche nach Nahrung, wurde Donna sterbenskrank gefunden.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sie sich wieder sehr gut erholt.
Nach all dem Leid, das sie ertragen musste, suchten wir Menschen, die sie in ihr Herz schließen und noch ein paar schöne Monate mit ihr verbringen sollten.
Leider hatte sich dies nicht erfüllt. Donna wurde am 30.10.2018 wegen Nierenversagen eingeschläfert.

Donna Donna Donna  


 

Hallo, liebe Menschen, ich bin der ca. 1 Jahre alte Timi und hatte einen ganz schlimmen Autounfall, bei dem man nicht wusste ob ich das überlebe.
Mit viel Kraft Kämpfe ich jeden Tag, denn ich will Leben und habe gute Chancen.
Mein Bein muss operiert werden, meine Niere auch und ich habe schlimme Prellungen und einen riesigen Schock.
Ich bin sehr lieb und vor allem dankbar, das mir geholfen wird.
Zurzeit bin ich in der Tierarztpraxis, wo ich rund um die Uhr liebevoll umsorgt werde.
Leider sind die Operationen sehr teuer und deshalb brauch ich eure Hilfe. Auf diesem Weg bitte ich um Spenden für die Tierarztrechnung, damit ich LEBEN darf.
Bitte helft mir.

Drückt mir die Daumen, das ich alles gut überstehe.
Ihr werdet immer wieder von mir hören und sehen.
Euer Timi

Spendenkonto:
Verwendungszweck: Timi
Bank: Sparkasse Nördlingen
IBAN: DE97 7225 0000 0000 3899 40

Timi Timi Timi  

Update 09.08.2017:

Hallo Leute, ich bin´s, das Unfallkaterchen Timi. Ich wollte mich mal melden und Danke sagen.
Nach über 4 Wochen habe ich nun meinen Schock überwunden und kann jetzt auch wieder selbständig Urin und Kot absetzen. Dies war Voraussetzung für die Operation.
Leider muss auch mein Schwanz amputiert werden, da er abgestorben ist, aber das ist nicht schlimm.
In der OP wird dann auch mein Beinchen gerichtet und dann nehme ich mir Zeit zum Erholen.
Ich werde mich natürlich wieder melden.

Wer möchte, darf gerne weiter für mich spenden und ganz fest die Pfötchen drücken.
Vielleicht schaut ihr euch um und findet ein schönes, liebevolle Zuhause für mich?
Ich bin so dankbar und kämpfe mich zurück, da ich einen großen Lebenswillenhabe. Ich habe auch schon Muskeln aufgebaut, fresse gut und bin unkompliziert, geduldig und sehr, sehr lieb.
Also dann bis nach den Operationen. Ich habe die besten Chancen gesund zu werden!

Euer Timi.

Timi Timi Timi Timi
 

Update 17.08.2017:

Hallo Leute,
Dank eurer Hilfe konnte Timi heute endlich operiert werden. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Er muss jetzt erst mal die Strapazen verarbeiten.
Dank dem Team der Tierarztpraxis Dr Silke Fritscher, die Timi liebevoll umsorgen und pflegen, kann es für Timi nur bergauf gehen. Seine Genesung mach grosse Fortschritte und es wird ihm jetzt Tag für Tag besser gehen.
Das Beste ist, wir haben ein liebevolles Zuhause für Timmi gefunden. Er darf umziehen, wenn alle OPs abgeschlossen sind. Er bekommt liebe Spielkameraden und einen grossen Garten zum Spielen und Toben.

Danke nochmal an alle, die dazu beigetragen haben Timmi zu retten und zu helfen.
Es darf gerne weiterhin für das Katerchen Timi gespendet werden.
Wir halten euch weiterhin auf dem neuesten Stand.

Timi Timi    

Update 23.08.2017:

Liebe Tierfreunde, hier seht ihr mal das Röntgenbild von Timi dem Unfallkaterchen.
Leider ist sein Becken gekippt und behindert so die Bein OP.
Er wurde jetzt kastriert, der Schwanz amputiert und er hat es gut überstanden.
Da er durch den Beckenbruch und das dadurch gekippte Becken den gebrochenen Fuß benützt, müssen wir noch warten, bevor die Hüfte gerichtet werden kann und es gibt noch eine zusätzliche OP für das arme Kerlchen.
Timi ist so tapfer, liebevoll und er trainiert jeden Tag.

Es darf sich auch gerne ein Pate für ihn melden und natürlich weiterhin gespendet werden.
Seine Genesungschancen sind sehr gut, aber es ist noch ein langer Weg.

Timi Timi    

Update 03.09.2017:

Hallo liebe Leute, ich bin es, das Unfallkaterchen Timi.
Ich erhole mich in meinem neuen Zuhause von meiner großen Operation und wie ihr sehen könnt, geht es mir ganz gut. Das verdanke ich dem Team der Tierarztpraxis Dr. Fritscher und natürlich den Spenden von euch. Dadurch habe ich eine zweite Chance bekommen, DANKE!!!
Jetzt muss ich noch einige Zeit warten, dann kommt die nächste große Operation. Aber auch die werde ich sicher gut überstehen und werde mich dann in meinem supertollen, megamäßigen Zuhause erholen. wo ich total verwöhnt werde.
Ich melde mich natürlich wieder bei euch

DANKE
Euer Timi

Timi Timi    

Update 04.11.2018:

Timi geht es super. Auch er hat ein schönes, tolles Zuhause gefunden.


 

Ich muss euch heute mal was schlimmes posten. Ich bin sauer, traurig, entsetzt und fassungslos.
Dieser megaliebe Kater wurde heute eingesperrt in dieser Box durch riesigen Zufall im Wald gefunden, zwischen Hohenberg/Bopfingen Richtung Dorfen auf dem Schwedenwanderweg.
Liebe Menschen haben ihn zum Tierarzt gebracht. Von dort wurde ich informiert. Wie lange er dort stand, wissen wir nicht.
Er ist sehr krank, auch schon länger, total ausgetrocknet, abgemagert, verrotzt und verranzt und bekommt kaum Luft. Er ist nicht kastriert, sehr verschmust und anhänglich.

Wer macht sowas? Was sind das für Monster?
Warum, wenn ihr sowas schon tut und kein Gewissen oder Herz habt, stellt ihr sie nicht vor dem Tierheim oder Tierarzt ab? Da habt ihr nicht den Mut dazu!
Der, der das getan hat zur Info: Polizei ist verständigt und wir werden Gott und die Welt in Bewegung setzen um dich zu finden.
Hast du kein schlechtes Gewissen? Wir hoffen, auch du bekommst deine Strafe!

Wir werden alles versuchen, dem Katerchen zu helfen. Wir sind auch für jeden Hinweis dankbar. Evtl. hat jemand was beobachtet oder kennt den Transportkorb?
Wer uns finanziell unterstützen möchte, kann auch gerne spenden:

Spendenkonto:
Verwendungszweck: schwarzer Fundkater
Bank: Sparkasse Nördlingen
IBAN: DE97 7225 0000 0000 3899 40

schwarzer Fundkater schwarzer Fundkater schwarzer Fundkater schwarzer Fundkater

Update 04.11.2018:

Der Kater hat sich gut erholt und er hat ein super tolles Zuhause bekommen.

schwarzer Fundkater schwarzer Fundkater schwarzer Fundkater  


 

Hallo liebe Katzenfreunde,
mein Name ist Timmy und ich hatte einen schweren Autounfall mit mehreren Knochenbrüchen.
Zu meinem Glück wurde jedoch entschieden, dass ich operiert und nicht eingeschläfert werde.
Bin ja auch erst ca. 3 Jahre alt und habe somit noch das ganze Leben vor mir.
Das Problem ist nur, dass die Operation und die Nachbehandlung viel Geld kostet. Aktuell beläuft sich meine Rechnung um die 3.000,- Euro und die Entnahme des Fixateurs wird noch mal einiges kosten.

Deshalb möchte ich hier für mich einen Spendenaufruf starten.

Ich bin sehr dankbar, dass ich operiert wurde und somit weiterleben darf.
Ein “herzliches vergelt´s Gott” an alle, die für mich spenden.

Falls auch Sie ein paar Euro für mich übrig haben, anbei noch die Bankverbindung:

Betreff: Timmy
Konto-Nr: 389940
BLZ: 72250000
Bank: Sparkasse Nördlingen

IBAN: DE97722500000000389940
BIC: BYLADEM1NLG

Timmy   Timmy Timmy  

Update 23.11.2014:

Timmy musste leider noch mal operiert werden, da ein Nagel auf einen Knochen drückte.
Er hat es aber gut überstanden.
Leider reißen dadurch aber nicht unsere Kosten ab.

Wir möchten uns aber hiermit noch mal ganz, ganz herzlich bei allen Spendern bedanken, die uns unterstützen. Die Anteilnahme ist überwältigend!
Dank Ihrer Spende hat Timmy die Chance, wieder gesund zu werden.

Update 10.12.2014:

Liebe Samtpfotenfreunde,
vielen herzlichen Dank für Eure großartige Hilfe. Die neue Besitzerin von Timmy ist ganz überwältigt!!!
Timmy geht es den Umständen entsprechend schon besser! Seit ca. 2 Wochen bekommt er andere Verbände, so dass die Pfoten frei sind und er sich dadurch etwas besser bewegen kann.
Seine Besitzerin bewundert Timmy sehr. Er ist ja eigentlich wirklich ein absolut freiheitsliebender Kater, aber den Aufenthalt in seinem Käfig scheint er irgendwie zu akzeptieren. Er ist sehr brav, frisst gut, ist aufgeweckt, schaut am Alltagsgeschehen mit zu, er putzt sich und schläft schon auch viel. Er darf jetzt unter Aufsicht ca. einmal am Tag für eine gewisse Zeit frei laufen. Der Tierarzt meint, das sei sehr wichtig, um die Durchblutung und damit den Heilungsprozess zu fördern. Da freut er sich natürlich sehr darauf und erkundet sein Zimmer mit Freude.
Natürlich dürfen die Schmuseeinheiten auch nicht zu kurz sein. Er liebt es schon wieder, auf den Schoß zum Kuscheln zu kommen, da schnurrt er auch schon wieder mächtig!
In den nächsten Tagen hat er einen Termin in der Klinik zum Nachschauen der Fixateure. Außerdem ist an einem wohl etwas abgebrochen, das muss kontrolliert werden.
Die Besitzer sind sehr bemüht, dass Timmy die bestmögliche Versorgung bekommt. Mit Eurer Hilfe ist das ganz wunderbar!!
Anbei zwei Fotos von seinen ersten Gehversuchen.

Timmy   Timmy    

Update 12.12.2014:

Durch den Bruch des Fixateurs musste Timmy am Mittwoch nochmals operiert werden.
Er hat alles gut überstanden und hat jetzt einen kleineren Fixateur eingesetzt bekommen. Den muss er jetzt weitere 4 Wochen tragen.
Wir hoffen, dass die Kosten sich im Rahmen halten.

Update 27.12.2014:

Nach der letzten Operation vom 11.12.14 hat sich Timmy wieder gut erholt.
Der abgebrochene Fixateur wurde heraus genommen, jetzt ist der Fixateur am Vorderbein kleiner und er kann sein Ellbogengelenk wieder einsetzen.
Timmy darf jetzt regelmäßig frei laufen, natürlich nur unter Aufsicht, eine gewisse Zeit. Dabei setzt er sein Hinterbein schon fast ganz normal ein. Sein Vorderbein belastet er inzwischen schon etwas mehr. Er schont es nicht mehr so viel wie zuvor. Er stützt sich damit ab, wenn er frisst und er will schon wieder Fliegen fangen. Sein "Geschäft" scharrt er auch mit der verletzten Pfote zu und er freut sich sichtlich, wenn er zum Schmusen auf den Schoß kommen darf, dann macht er begeistert seine "Milchtrittchen" mit den Vorderpfoten in den Pulli seiner neuen Besitzerin. Also, alles Zeichen, dass es ihm wirklich besser geht. Es dauert halt, aber wir sind so froh, dass er so geduldig und stark alles mit macht, ist bestimmt nicht einfach für ihn.
In ca. 2 Wochen soll er nochmal zur Kontrolle in die Klinik, vielleicht können da die Fixateure rausgenommen werden. Bis dahin geht er noch regelmäßig zum Verbandwechseln.

Timmy   Timmy Timmy Timmy

Update 12.01.2015:

Das Röntgen in der Tierklinik vergangenen Donnerstag hat ergeben, dass die Fixateure in einigen Wochen entfernt werden können, genauer gesagt am 30.01.15 wird es soweit sein.
Timmy darf jetzt schon 1 - 2 Stunden in einem Raum ohne Beaufsichtigung laufen, der Arzt meinte mehr Bewegung würde ihm jetzt gut tun. Des weiteren braucht er bis zum nächsten Eingriff kein Schmerzmittel mehr.
Am Montag steht wieder der wöchentliche Verbandswechsel an.

Timmy

  Timmy Timmy  

Update 22.01.2015:

Bei Kater Timmy ist soweit alles beim Alten. Wir warten jetzt gespannt auf den Termin zum Entfernen der Fixateure am 30.01.15.
Der Verbandswechsel am Montag verlief einwandfrei (Foto anbei).

Timmy

Update 05.02.2015:

Vielen DANK an alle die Timmy geholfen haben!!
Die Fixateure wurden erfolgreich entfernt!
Timmy schaut jetzt schon so aus, als wäre nie was gewesen! :) Nur noch ein Pflaster ist übrig, heute gehts zur Abschluss Untersuchung.
Fotos machen ist bei Timmy immer etwas schwierig, er hat keine Lust still sitzen zu bleiben. 

Timmy Timmy

Update 13.02.2015:

Timmy möchte sich noch einmal ganz ganz herzlich bei allen großzügigen Spendern bedanken!!!
Liebe Samtpfotenfreunde, Timmy hat sich mächtig angestrengt, wieder ganz gesund zu werden.
Die Besitzer sagen, dass er beinahe wieder ganz der Alte ist, ein ganz leichtes Lahmen, wenn er schneller läuft, ist noch zu beobachten, aber er belastet sonst alle 4 Beine gleichmäßig, das ist wirklich unglaublich!!!
Er darf jetzt wieder im ganzen Haus herum springen und er tut das mit großer Neugier und Freude. Natürlich ist er nach kurzer Zeit wieder müde und legt sich dann gemütlich auf seine Ofenbank oder ans Fenster.
Jetzt gilt es, die Muskulatur wieder langsam aufzubauen, zu fordern, aber nicht zu überfordern, deswegen darf er auch die nächsten 4 Wochen noch nicht ins Freie.
Timmy kommt oft zum Schmusen, als wenn er immer DANKE sagen wollte. Er fängt wieder zu spielen an und ist sichtlich fröhlich und ohne Schmerzen. Auch sein Appetit ist nach wie vor sehr gut, er frisst sehr gut!
Es grenzt für alle an ein Wunder, wie diese schweren Verletzungen so gut heilen konnten, und wenn man bedenkt, dass er so nahe an der Todesschwelle gestanden ist. Er wäre ja beinahe auf dem Weg zum Tierarzt kollabiert, nur durch den schnellen Einsatz von Frau Doktor Hefti konnte er für die Fahrt in die Klinik stabilisiert werden. Und dort dann die Überlegung, was zu tun ist. Da seine Rettung eine Menge Geld kosten würde. Die Besitzer glaubten an Timmy und sie glaubten auch, dass sie es finanziell irgendwie schaffen, was aber alleine nie möglich gewesen wäre.
Durch die tolle Hilfe von den Spendern und den Samtpfoten wurde den Besitzern Mut gemacht, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Es war nicht immer ganz einfach, auch dadurch, dass die Kosten immer mehr wurden. Aber Timmy hat von Anfang an seinen Lebenswillen gezeigt. Er hat durchgehalten, die lange Zeit im Käfig, die wöchentlichen schmerzhaften Verbandwechsel, die zusätzlichen Operationen.
Jetzt muss Timmy nächste Woche zum Tierarzt noch einmal zur Kontrolle und zum Fäden ziehen, dann hat er hoffentlich alles komplett überstanden.
Timmy, seine Besitzer und wir danken Euch allen, die gespendet und an Timmy geglaubt haben.
Vielen Dank!!!!!!!!

Timmy Timmy Timmy    


 

Mein Name ist Freddy, lebte bis vor kurzem auf einem Bauernhof und war ein nicht zutraulicher Kater.
Ich hatte einen schweren Unfall, bei dem ich mir am linken Vorderbein einen offenen Bruch zu zog.
Daher wurde ich zur Tierärztin gebracht und dort wurde ich operiert. Wenn ich Glück habe, muss mein Bein nicht amputiert werden.
Nach einer Woche Aufenthalt bei der Tierärztin kam ich zur Pflege zu den Samtpfoten.
Mein Bein muss nun jeden zweiten Tag neu verbunden werden und ich brauche täglich mehrmals Medikamente.
Es geht mir gut und ich bin durch die Pflege ein richtiger Schmusekater geworden. Somit eigne ich mich nicht mehr für den Bauernhof, zu dem ich eigentlich nach der Genesung zurück sollte.
Ich brauche nun täglich meine Streicheleinheiten und ich hatte Glück, denn es hat sich auch schon eine Interessentin für mich gemeldet. Hoffentlich klappt´s!!
Nun muss ich aber erst mal brav meine 8 Wochen im Käfig absitzen.
Außerdem koste ich den Samtpfoten durch meinen Unfall sehr viel Geld.
Bitte helft mit und spendet unter dem Kennwort "Hilfsfond" an die Samtpfoten.
Ich bin so dankbar für jede Hilfe.

Spendenkonto:
Verwendungszweck: Hilfsfond
Konto-Nr: 389940
BLZ: 72250000
Bank: Sparkasse Nördlingen

IBAN: DE97722500000000389940
BIC: BYLADEM1NLG 

Freddy

Freddy

Freddy

Freddy


 

Das ist Annie. Sie ist einer Pflegestelle der Samtpfoten zugelaufen und hat sehr geschrien und hatte furchtbaren Hunger.
Beim Fressen sah man, dass sie stark aus dem Maul blutete, daher wurde sie umgehend zum Tierarzt gebracht. Da sie auch stark humpelte, wurde sie noch geröngt. Gottseidank hatte sie keine Brüche. Nach weiterer Untersuchung stellte man aber fest, dass sie 40 Grad Fieber hatte. An ihrer Zunge war ein Stück abgerissen und sie war sehr entzündet.
Jetzt bekommt sie Schmerzmittel und AB.
Hoffentlich wird sie bald gesund und wir finden dann einen guten Platz für Annie.

Annie Annie Annie  



 

Emil ist Freigänger und sehr neugierig. Dies wurde im nun leider zum Verhängnis, denn er hat sich schwer an seiner hinteren Pfote verletzt. Seine Pfote musste in einer zweistündigen Operation mit 20 Fäden wieder zusammengenäht werden.
Weiterhin hat er sich auch seine vordere Pfote stark gestaucht, so dass er nicht auftreten kann.
Jetzt müssen seine Wunden heilen und vielleicht findet er dann bald ein schönes Zuhause, wo er kuscheln und schmusen kann.

Emil Emil Emil Emil Emil

Update 23.10.2018:

Emils Fuß ist wieder ganz toll verheilt.
Er hat vorne noch einen Bänderriss und tut sich noch etwas schwer mit laufen, aber es geht ihm wieder gut soweit.

Emil


 

Und wieder ist eine "gepflegte" Bauernhofkatze bei uns eingetroffen......
Die kleine Mieze wird nun in einer unserer Pflegestellen aufgepäppelt und wir hoffen, dass es ihr bald gut geht.

Bauernhofkätzchen Bauernhofkätzchen Bauernhofkätzchen  



Hallo Frau Stehle,
ich habe Ihnen über das Spendenformular einen Zuschuss für die OP-Kosten zukommen lassen.
Es war mir ein großes Bedürfnis, denn ohne Ihren Verein und das Engagement Ihrer Mitglieder wäre Findus nicht mehr am Leben - unvorstellbar!
Ihm geht's so gut, die Tierärzte in Herrieden haben allerbeste Arbeit geleistet.
Er ist die reinste Knutschkugel, unglaublich, wie lieb und anhänglich er ist. Und das, nachdem er in seinem bisher kurzen Leben nichts Gutes erlebt hat. Er vertraut uns blind vom ersten Moment an. Wahrscheinlich spürt er, dass er nun in seinem neuen, guten Leben angekommen ist!
Noch eine gute Zeit mit vielen Erfolgserlebnissen bei den Samtpfoten

Herzliche Grüße
von Findus und seiner Familie

Findus Findus    


 

Hallo liebe Leute,
wieder so ein armes Wesen, das gefunden wurde und wir nicht wissen, ob es sein Auge verliert.
Das ist leider auch unser Alltag, womit wir kämpfen müssen und oft verzweifeln.
Das Mäuschen ist vielleicht erst 5 Wochen alt, total unterernährt und von Schmerzen geplagt.
Tierschutz kann auch sehr schmerzhaft, tränenreich und verzweifelnd sein. Deshalb ist es so wichtig zu kastrieren, das so etwas schreckliches nicht passiert.
Es ist wichtig, das viele Menschen mit offenen Augen durchs Leben gehen und im Tierschutz mithelfen. Schlimm genug, dass wir Tierschutz überhaupt benötigen.
Auch wir stoßen an unsere Grenzen, was viele nicht verstehen und uns sogar beschimpfen oder beleidigen.
Wir arbeiten alle ehrenamtlich und tun alles und soviel wir können.
Bitte versteht, wir können nicht überall sein, sondern wir tun unser BESTES.

Katzenbaby Katzenbaby Katzenbaby  


 

Schnuffi wurde bei uns mit eitrigen Augen und Katzenschnupfen abgegeben. Sie war übersät von Flöhen und total verfilzt. Ihre Hautfarbe war ganz gelblich und weiß.
Die Tierärztin gab der ca. 10 Jahre alten Katzendame nicht viele Chancen. Aber sie bekam drei Spritzen und wurde dann unter die Wärmelampe gesteckt.
Mit viel Liebe und Aufopferung wurde sie von Tag zu Tag lebendiger.
Jetzt ist sie eine kleine, verfressene Katzendame und freut sich jeden Tag auf ein schönes Leben.

Schnuffi



Bilder aus dem Alltag einer engagierten Tierschützerin, der wir auf diesem Wege danke sagen wollen:
Liebe Uli, danke, dass du nie aufgibst, trotz oder gerade wegen solcher Katzenschicksale und das Gute, das du dadurch bewirkst. Meine Hochachtung, auch unter dem Aspekt, dass unsere Arbeit immer weitergehen wird - so befürchte ich.
Wir brauchen solche Menschen wie dich!
gez. E. Stehle
1. Vorsitzende Samtpfoten Katzenhilfe Ries e.V.

Der Kater wurde in Trendel zur Kastration eingefangen.
Zufällig bemerkten wir, dass er das linke Augenlid nicht schließen kann. Er hatte keinen Stirnbeinknochen mehr. Wahrscheinlich ein schwerer Unfall.
Der Knochen war zertrümmert und auf die andere Stirnseite gerutscht.

Kater aus Trendel 
Dieser Kater wurde an einem Futterplatz in Wemding eingefangen. Er war hochaggressiv, wahrscheinlich weil er unerträgliche Schmerzen gehabt haben muss.
Er hatte oben und rechts unten tiefe, hochentzündete Krater im Maul.
Kater aus Wemding Kater aus Wemding



Schon so weit ich denken kann, sind in den Heimgärten am Bädle mehr oder wenig zahlreiche Streunerkatzen unterwegs. Ihre Zahl ist schwer zu schätzen, zumal doch alle vorwiegend eine schwarze oder schwarz-weiße Fellfarbe haben.

Den langen Winter über schien es so, als ob sich die Population reduziert hatte, doch als dann die ersten Sonnenstrahlen die Tage erwärmten, waren sie wieder da, die auf leisen Sohlen schleichenden, sich im Gebüsch versteckenden und vor allem auf Futter wartenden scheuen Samtpfoten.

Gegen Abend, wenn die Hobbygärtner ihr Kleinod verlassen haben, kommen die Katzen aus ihren Verstecken und übernehmen die Herrschaft über die heimeligen Gärten. Grenzenlose Freiheit bieten ihnen die Schrebergärten, die am westlichen Stadtrand liegen. Zwischen Gemüse- und Blumenbeeten, hohen Hecken, buschigen Sträuchern, Obstbäumen und nicht zu verachtenden Gartenhausdächern, die als Aussichtspunkt dienen, ist hier ein ungestörtes Katzenleben doch weitgehend möglich.

Wenn ich vor Einbruch der Dunkelheit komme, kann ich das Treiben der Wildkatzen in gewisser Distanz beobachten.
So auch an einem lauen Frühjahrstag, als die Gartensaison begonnen hatte.
Ich stand im Garten und freute mich über die frisch eingesetzten selbst gezogenen Tomatenpflanzen. Ein schwarzes Kätzchen gurrte unter den rot blühenden Pfingstrosen und machte auf sich aufmerksam. 'Aha, es wird Futter erwartet' dachte ich und ging ins Gartenhaus um eine Dose zu öffnen. Als ich mich vom gefüllten Napf entfernte, kam die halbwüchsige schwarze Katze humpelnd, die Vorderpfote hoch haltend auf drei Beinen zum fressen.

Ich beschloss, dies zu beobachten um gegebenenfalls Hilfe leisten zu können.

Am Folgetag war das verletzte Tier nicht in unserem Garten zu sehen, erst einen Tag später hockte sie wieder unter den roten Pfingstrosen und gurrte.

Der linke Vorderfuß war schlimmer geworden, er baumelte nur noch und ich machte mir sehr große Sorgen. Ich stellte das Futter ins Gartenhaus, in der Hoffnung mich dann vorsichtig an sie annähern zu können. Leider war dies nicht möglich. Durch meine Anwesenheit geriet sie in Panik, drückte sich in ein Wandregal, fauchte und spuckte wie eine Raubkatze und am Ende verkroch sie sich hinter einem Sessel. Aus Angst, gebissen zu werden, gab ich schließlich auf.
So verschloss ich entmutigt das Gartenhaus in dem die Katze saß und überlegte, was ich machen könnte, um sie für einen dringenden Tierarztbesuch einfangen zu können.
Eine Katzenfalle stand im angrenzenden Geräteschuppen bereit und ich dachte, das könnte eine Möglichkeit sein, das Tier einzufangen.

Zusammen mit einem in der Not gerufenen Vereinsmitglied stellten wir die Falle mit Futter bestückt im Gartenhäuschen. Wir hatten die Hoffnung, dass sie doch hineingehen würde.

Wildkatzen sind schlau, schlauer als verwöhnte Hauskatzen, sie ging nämlich nicht in die bereitgestellte Falle, in der doch sehr verlockendes Futter auf sie wartete.
Eine andere Idee musste schnell gefunden werden.
Martina meinte, ein Fangversuch mit einem Kescher wäre in diesem Fall eine gute Möglichkeit. Der Umgang mit diesem Fanggerät war uns aber nicht geläufig und wir kontaktierten eine nette Tierärztin, die Hausbesuchte macht. Gerne war sie bereit, uns behilflich zu sein, das Tier einzufangen und gleich an Ort und Stelle zu untersuchen.

Ein Stein fiel uns vom Herzen für die zugesagte Unterstützung und wir erwarteten gleich zwei Stunden später die rettende Helferin. Frau Doktor wurde nun zu der verletzten Katze ins Gartenhäuschen 'gesperrt' und schon nach wenigen Minuten hatte sie die sehr verstörte durch Angst und Schmerzen wild gewordene Katze mit dem Kescher eingefangen. Vorsichtig wurde sie ins Gras gelegt und mit einer Decke zugedeckt. Mit Hilfe einer Betäubungsspritze wurde das Tier ruhiggestellt und das Füßchen konnte untersucht werden. Es war leider gebrochen und es stand nun eine eilige Fahrt in die Tierklinik an, um eine weitere Versorgung zu gewährleisten.

Gleich ab Garten ging die Fahrt mit der zum Glück noch schlafenden Katze nach Augsburg in die Klinik los.

Wir wurden in der Tierklinik schon erwartet. Der diensthabende Tierarzt brachte die Katze nach einer kurzen Untersuchen sofort zum Röntgen und zeigte uns anschließend die Aufnahme, die über die Verletzung Aufschluss gab.

Das vordere linke Beinchen war tatsächlich an der Schulter gebrochen, vermutlich durch einen Unfall. Eine relativ gut befahrene Straße führt nahe an den Heimgärten vorbei und dies war durchaus möglich.

Der Arzt besprach mit uns die notwendige Behandlung. Mit einer Platte muss der Knochen fixiert werden, damit das Beinchen wieder zusammenhält und anschließend ist eine 4-wöchige Ruhigstellung durch Käfighaltung unumgänglich. Nur so ist eine gute Ausheilung gewährleistet.

Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich um einen kleinen Kater handelt. Er sollte sofort bei der Operation kastriert werden. Wir überließen ihn erleichtert dem Klinikteam und fuhren zufrieden mit dem Auto wieder nach Hause.

Am nächsten Tag erfuhren wir zu unseren Schreck, dass der Bruch schon mindestens 14 Tage alt war und sich das Kniegelenk der Katze durch die Schonhaltung schon versteift hatte. Was musste der Kater für Schmerzen ausgehalten haben und das in freier Wildbahn, wo es doch Alltag ist, sich Rivalen gegenüber zu verteidigen und auf Futterfang zu gehen.

Nach drei Tagen holten wir den Patienten in der Klinik ab. Nun sitzt er in seiner vergitterten 'Krankenstation'. Er scheint wider Erwarten zufrieden mit der Situation, genießt es, mit gutem Futter versorgt zu werden und eine eigens für ihn angefertigte Schlafhöhle nimmt er außerdem sehr gerne an. So vermuten wir, dass er in Freiheit viel Stress durchlaufen musste, es sind doch ständig stärkere Artgenossen unterwegs, die dem Schwächeren die Rangordnung aufzeigen.

Menschen gegenüber ist er nach wie vor auf Distanz. Er möchte keinen Streichelkontakt und fürchtet sich, wenn ihm die Pflegemama zu Nahe kommt.

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen. Es wird sich zeigen, wie die restlichen zwei Wochen verlaufen und ob er doch noch etwas zutraulicher wird. Falls der Kater so scheu bleiben sollte, darf er in den Heimgärten weiterhin sein freiheitliches, keinem menschlichen Willen untertanes Leben genießen und eigene Wege gehen.

Verfasserin: Inge Leberle

Katerchen      


 

Unsere Andy Bockhorst wurde um Hilfe gebeten, da ein Kater etwas mit dem Auge hat und sich nicht einfangen ließ.
Leider war es viel zu spät, man hätte ihn schon vor einem Jahr zum Tierarzt bringen sollen. Ein Tumor hat sich buchstäblich durch den Kopf "gefressen" und trotz allem frass er noch und wehrte sich wirklich heftig. Nur mit Mühe konnten ihn 2 Mitglieder mit Käscher fangen. Laut Tierärztin auch deswegen, da er schreckliche Schmerzen hatte.
Warum zeigen wir die Bilder? Weil wir aufrufen wollen, so etwas zu verhindern!
Wie? Falls Streunerkatzen auffallen, gleich aktiv werden: einfangen, durchchecken und kastrieren lassen.
Zu warten bedeutet mehr Katzen und mehr Elend. Selbst tätig werden. Anrufen allein reicht nicht, da auch unsere Mitglieder nicht zaubern können und völlig überlastet wären (und teilweise auch sind), wenn sie jedem Anruf nachgehen.
Bedenken Sie, dass alle ehrenamtlich in ihrer Freizeit helfen und wenn jeder mithilft, alles leichter wird.
Und solche Bilder und solches Leid verhindert werden kann!

Leider Realität

Leider Realität

Leider Realität

 

Aufgrund des obigen Beitrages hat uns eine Katzenfreundin nachfolgende Email geschrieben, was wir wirklich super finden.
Vielen Dank an Frau Pohl, dass sie dem Katerchen geholfen und ein schönes Zuhause geschenkt haben!!!

Haben auch Sie so eine schöne Geschichte für uns? Dann schreiben uns doch auch Sie, wir würden dies gerne veröffentlichen.

So, aber nun zu der Email:
Liebes Samtpfotenteam,
Euer Beitrag über den Kater, dem keiner geholfen hat und der deshalb an einem Tumor gestorben ist, hat mich sehr berührt.
Wir hatten auch einen Streuner, dieser kam immer zum Fressen zu uns, war aber total scheu. Er war abgemagert, hatte schlechtes Fell, Kampfspuren und unzählige Zeckenbisse. Irgendwann durfte ich ihn ein wenig anfassen. Im Herbst letzten Jahres habe ich dann vom Tierheim Hamlar eine Katzenfalle besorgt und ihn kastrieren lassen. Er sollte nicht noch einen Winter draußen verbringen müssen. Die Kastration hat ihn total verändert: er ist jetzt sehr anhänglich, verspielt, hat ein schönes Fell und ist stubenrein.
Ich schreibe euch dies, um zu zeigen, dass es dem Kater auch anders hätte ergehen können. Die Menschen sollten viel mehr die Augen aufmachen... jeder kann die Welt ein Stückchen besser machen, indem er vor seiner Haustür mit kleinen Dingen anfängt.
Der Streuner ist nun die 3. Katze im Haus.

Streuner